Strategische Kreativberatung

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enercity #abstandsbruder – Social Distancing mit Signalwirkung

Gemeinsam mit enercity haben wir ein Zeichen für alle Hannoveraner*innen gesetzt: Durch die radikale Veränderung eines regionalen Symbols, der „Drei Warmen Brüder“ in Hannover Linden, rufen wir für mehr Zusammenhalt auf – indem man sich voneinander entfernt: Social Distancing visuell übersetzt.

 

Die drei warmen Brüder leuchten bei Nacht in den Farben von enercity.

 

Ein gewohntes Bild – doch plötzlich ganz anders: die „Drei Warmen Brüder“

Kein Gebäude der Stadt Hannover hat eine solche Signalwirkung wie die sogenannten „Drei Warmen Brüder“ des Heizkraftwerks Linden. Die drei Türme des Kraftwerks stehen direkt an der Brücke zum Stadtteil Hannover Linden. Sie verkörpern für viele Hannoveraner*innen Emotionen, die sich direkt auf Linden beziehen, aber auch Werte, die für viele Hannoveraner*innen gelten: Freiheit, Solidarität und Zusammenhalt, Toleranz und Weltoffenheit und natürlich auch immer eine gesunde Portion hannoverscher Eigensinn.

Durch die Beleuchtung der Türme ist dieses Symbol problemlos vom Deister bis zum Kipphut in Sarstedt zu erkennen – immerhin ein Radius von fast 60 Kilometern. Das Kraftwerk ist Landmarke und bekanntes Symbol. Ob als T-Shirt-Motiv, Autoaufkleber oder Druck auf Etiketten regionaler Biermarken: Die Brüder sind nur vollständig, wenn sie zu dritt sind. Nur dann sind sie die „Drei Warmen Brüder“ – nur dann 100 Prozent Hannover Linden.

enercity #abstandsbruder: Entfernung von der Selbstverständlichkeit

Doch besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Wir haben das gewohnte Bild deshalb verändert und setzen damit ein starkes Signal für Social Distancing:

 

Mit der Aktion zeigt enercity die Verbundenheit zu Stadt und Region: Die Auflösung eines Symbols, das erlernter Ankerpunkt ist. Gleichermaßen wie das Auflösen der Nähe zu Personen, die uns wichtig sind: Die visuelle Übersetzung von Social Distancing, sodass weitreichend mehr Zusammenhalt entsteht – der #abstandsbruder.

Umsetzung: Daten, Fakten, Beteiligte und Unterstützer*innen

Die Illumination #abstandsbruder läuft vorerst vom 20.04. bis zum 30.04.2020. Die Aktion wurde initiativ von FUTUR III für enercity kreiert. Die audiovisuelle Konzeption und Umsetzung erfolgte durch element K, die Laser-Illumination durch allstars Veranstaltungstechnik. Bei der Umsetzung wurde darauf geachtet, vor allem selbstständige Kleinunternehmer*innen aus Hannover und Region zu beauftragen, die finanziell von der Corona-Krise betroffen sind – gelebte regionale Verantwortung in Konsistenz. Die Teams der jeweilig beauftragten Partner bestanden zu keinem Zeitpunkt aus mehr als zwei anwesenden Personen, sodass Social Distancing auch hier strikt befolgt wurde. Die vom RKI empfohlen Sicherheitsvorkehrungen wurden so eng befolgt, wie es irgend möglich war. Einige der im Video gezeigten Szenen sind daher Archivmaterial, um das Ansteckungsrisiko für das Video-Team möglichst gering zu halten.

Gesellschaftliche Relevanz – weithin sichtbar umgesetzt

Wir sind davon überzeugt, dass Unternehmen und Marken zunehmend die Rolle gesellschaftlicher Akteur*innen übernehmen müssen, um auch in Zukunft für ihre Zielgruppen relevant zu sein. Das bedeutet, dass sie auf glaubwürdige Art und Weise spür- und sichtbaren Anteil an den Bedürfnissen ihrer Zielgruppen nehmen sollten. Dies gelingt nur durch echte Handlungen, die sich im Laufe der Zeit als verständliche und nachvollziehbare Haltung manifestieren. Hierbei handelt es sich nicht um die Beschreibung einer kurzen Kampagne oder einzelner Maßnahmen: Wir sprechen von einem tief verinnerlichten Mindset. Wir sprechen nicht von der temporären Vorgabe eines solchen, um das eigene Image kurzfristig und zweckgebunden aufzubessern. Wir sind stolz, dass Partner*innen wie enercity diese Einstellung bereits verinnerlicht haben und auch in der Realität umsetzen – nicht nur in Krisenzeiten.

Systemrelevanz als Selbstverständnis: Zuverlässig zu jeder Zeit

Obwohl aufgrund der Corona-Pandemie viele Mitarbeitende bei enercity neuerdings von Zuhause arbeiten und über neue Tools miteinander kommunizieren, schaffen sie es weiterhin mit größter Zuverlässigkeit, die Haushalte in der Metropolregion Hannover mit systemrelevanten Leistungen wie Strom, Gas und Wasser zu versorgen. Eigentlich Selbstverständlichkeiten, die unter den aktuellen Bedingungen jedoch für uns alle stark an Bedeutung gewinnen. Unser Dank und Lob richtet sich dabei in besonderem Maß auch an die Belegschaften der Kraftwerke, welche unmittelbar für die Grundversorgung der Stadt verantwortlich sind: Menschen, die nicht nur in der Stadt und Region Hannover arbeiten – sondern auch von hier kommen.

Die Aktion wurde innerhalb von 1,5 Wochen von FUTUR III konzipiert und in enger Zusammenarbeit mit der Konzernkommunikation von enercity, Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor Kai-Uwe Weitz und dessen Vorstandsreferent Herrn Hendrik Kuhlenkamp organisiert und umgesetzt. Besonders bedanken möchten wir uns darüber hinaus bei der Sparkasse Hannover, der ÜSTRA und dem Hotel Amadeus in Hannover Linden für ihre tatkräftige und unbürokratische Unterstützung.

Datum: 20.04.2020
Autor: FUTUR III

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